Besuchen Sie uns auf http://www.niewerth-baumann.de

DRUCK STARTEN


Pressemitteilungen
05.10.2018, 16:04 Uhr
Abgeordnete hinter Gittern
MdL Niewerth-Baumann besucht JVA Oldenburg - „Professioneller und moderner Strafvollzug“
Freiwillig hinter Gitter hat sich die Niedersächsische Landtagsabgeordnete Dr. Esther Niewerth-Baumann begeben. Die CDU-Politikerin besuchte am vergangenen Donnerstag (4. Oktober 2018) die Justizvollzugsanstalt in ihrer Heimatstadt Oldenburg. Dabei suchte die Juristin und Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion für Justizvollzug und Straffälligenhilfe das Gespräch mit Anstaltsleitung und Personalvertretung.
Erfahrungsaustausch: Esther Niewerth-Baumann im Gespräch mit Vertretern der JVA Oldenburg.

„Ich habe interessante Einblicke gewonnen und mich von einem höchst professionellen und modernen Strafvollzug überzeugt, der landesweit einen ausgezeichneten Ruf genießt“, bilanzierte die Oldenburger Abgeordnete. Beim Rundgang durch das Gefängnis informierte sie sich unter anderem über den geschlossenen und offenen Strafvollzug, die Sicherheitsstation, die Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten in der JVA sowie das Projekt der Gefangenenzeitung „Tr§tzdem“.  

 

„Es ist zweifellos so, dass hier alles für eine erfolgreiche Resozialisierung unternommen wird, um den Straffälligen eine zweite Chance zu geben“, sagte Niewerth-Baumann, die sich aber auch nach Verbesserungsmöglichkeiten erkundigte. Daraufhin sprachen der kommissarische Anstaltsleiter Oliver Weßels sowie der Personalrat die herrschende Personalknappheit an. Immer mehr Aufgaben müssten von den Mitarbeitern bewältigt werden, da zwölf Planstellen aktuell nicht besetzt seien. Das wirke sich auch auf die anspruchsvolle Aufgabe der Wiedereingliederung nach Haftentlassung aus. Thema war zudem die Heraufsetzung der Pensionsgrenze für Justizbedienstete auf 62 Jahre. Hier betonten die JVA-Vertreter schließlich die Notwendigkeit einer vernünftigen Übergangsregelung. 

„Ich werde die Anregungen mit nach Hannover nehmen“, antwortete die Landtagsabgeordnete: „Entscheidend ist vor allen Dingen, dass die Justiz ausreichend Stellen erhält, damit der Vollzug auf solider Grundlage erfolgen kann. Das ist das A und O.“ Denn darin waren sich MdL Niewerth-Baumann, Anstaltsleitung und Personalrat einig: Nur eine intakte und gut ausgestattete Justiz sorgt für die nötige Sicherheit.