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Pressemitteilungen
06.02.2019, 12:36 Uhr
„Fahrverbot für Oldenburg höchst unwahrscheinlich!“
+++ Berechnung des Ministeriums bestätigt Einhaltung der Grenzwerte am Heiligengeistwall +++
Im Rahmen eines Pressegespräches stellte der Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz Olaf Lies heute die Berechnungen des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Hildesheim für die NO2-Immissionen am Heiligengeistwall in Oldenburg vor.
Messstation am Heiligengeistwall - Foto: CDU-Fraktion Stadtrat Oldenburg
Oldenburg/Hannover -

Demnach hat eine ergänzend zu den Messungen der Messstation durchgeführte Berechnung der NO2-Immissionen gezeigt, dass an den Orten am Heiligengeistwall, wo Wohnnutzung stattfindet, im Jahresmittel keine NO2-Konzentrationen oberhalb des Grenzwertes von 40 µg/m³ bestehen.

„Diese Erkenntnis wird auch in das laufende Gerichtsverfahren einfließen“, sagte die Oldenburger Landtagsabgeordnete Dr. Esther Niewerth-Baumann MdL heute ergänzend. „Der Minister und ich sind daher überzeugt, dass es höchstwahrscheinlich zu keinem Fahrverbot in Oldenburg kommen wird. Die Berechnung bestätigt auch, dass der Standort der Messstation falsch ist und zu verzerrten Messergebnissen führt.“ In einer Höhe von 3,90 m, also dort, wo Menschen am Heiligengeistwall wohnen, liegen die Stickstoffdioxid-konzentrationen durchgängig unterhalb des zulässigen NO2-Jahresmittelgrenzwertes von 40 µg/m³.

Obwohl die Modellrechnung Daten mit einer hohen Genauigkeit geliefert hat, werden darüber hinaus Messungen mit Passivsammlern in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung erfolgen, damit die maßgeblichen Immissionswerte nicht nur rechnerisch vorliegen, sondern auch messtechnisch abgesichert sind.