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Pressemitteilungen
17.06.2019, 15:56 Uhr
+++ „Fahrverbot für Oldenburg immer unwahrscheinlicher!“ +++
+++ Messungen in Oldenburg bestätigen Modellrechnungen des Landes zu NO2-Belastung +++
Im Februar stellte der Niedersächsische Umweltminister Olaf Lies Berechnungen des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Hildesheim für die NO2-Immissionen am Heiligengeistwall in Oldenburg vor. Hierzu gibt es nun stützende Messergebnisse.
Fahrverbote für Oldenburg immer unwahrscheinlicher. Foto: Oliver Bloch / CDU-Fraktion Oldenburg.
Oldenburg/Hannover - Im Februar stellte der Niedersächsische Umweltminister Olaf Lies Berechnungen des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Hildesheim für die NO2-Immissionen am Heiligengeistwall in Oldenburg vor. Die Berechnungen zeigten, dass an den Orten am Heiligengeistwall, wo Wohnnutzung stattfindet, im Jahresmittel keine NO2-Konzentrationen oberhalb des Grenzwertes von 40 μg/m³ bestehen.

Die ersten Ergebnisse der am Heiligengeistwall installierten zusätzlichen Messeinrichtung für Stickstoffdioxid direkt im Bereich der Wohnbebauung bestätigen nun die vorgenommenen Modellrechnungen: Während an der Fahrbahn der Stickstoffdioxidwert beim angebrachten Passivsammler in 1,5 m Höhe im Mai bei einem Mittelwert von 43,7 μg/m³ lag, wurde direkt an der Wohnbebauung ein Mittelwert von 33,2 μg/m³ ermittelt.

„Das ist ein Unterschied von 10,5 μg/m³. Prognostiziert war durch die Berechnungen eine Abnahme von 9 μg/m³", so die Landtagsabgeordnete Dr. Esther Niewerth-Baumann MdL nach Bekanntgabe der neuen Messwerte. „Nach allem, was wir derzeit wissen, müssen wir also von einer deutlich geringeren Jahresmittelbelastung ausgehen, als bislang angenommen wurde. Der Minister und ich sind daher überzeugt, dass es dadurch noch unwahrscheinlicher ist, dass es zu einem Fahrverbot in Oldenburg kommen wird“, so die Abgeordnete abschließend.