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18.05.2018, 16:29 Uhr
Wichtiges Signal für Oldenburger Hörforscher
Neuer Sonderforschungsbereich an Universität eingerichtet – Minister Thümler würdigt großes Innovationspotential
Als weiteren Beleg für Spitzenforschung in Oldenburg wertete die CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Esther Niewerth-Baumann die Einrichtung eines neuen Sonderforschungsbereichs (SFB) an der Carl-von-Ossietzky-Universität durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Ziel des SFB „Hörakustik: Perzeptive Prinzipien, Algorithmen und Anwendungen“ ist, das Hören in schwierigen Umgebungen durch elektroakustische Hörhilfen zu verbessern.
Die Oldenburger Hörforschung - im Bild das Haus des Hörens - genießt hohe Wertschätzung. Bild: Universität Oldenburg

Forschungspartner in diesem Programm sind unter anderem die Jade Hochschule, die Projektgruppe Hör-, Sprach und Audiotechnologie des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie (IDMT) und die HörTech gGmbH aus Oldenburg. „Dies macht deutlich, dass die Einrichtungen in Oldenburg auf dem Gebiet der Audiotechnologie in der ersten Liga mitspielen“, lobte Niewerth-Baumann, Mitglied des Landtagsausschusses für Wissenschaft und Kultur.

„Spitzenforschung ist in Niedersachsen zuhause. Hörakustik, Zellbiologie und Infektionsforschung – die drei geförderten Sonderforschungsbereiche stehen stellvertretend für die große Vielfalt unserer niedersächsischen Forschungseinrichtungen und zeigen einmal mehr ihr großes Innovationspotenzial“, sagte der Niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler: „Ich freue mich sehr darüber, dass neben den zwei etablierten Sonderforschungsbereichen in Göttingen und Hannover, auch ein neues anwendungsorientiertes Programm an der Universität Oldenburg gefördert wird.“ Neben dem Sonderforschungsbereich in Oldenburg werden die bereits bestehenden SFB „Integrative Strukturbiologie dynamischer makromolekularer Komplexe“ der Universität Göttingen und „Chronische Infektionen: Mikrobielle Persistenz und ihre Kontrolle“ der Medizinischen Hochschule Hannover ebenfalls für weitere vier Jahre gefördert. Dazu Minister Thümler: „Ich wünsche den geförderten Projekten viel Erfolg bei Ihrer wichtigen Arbeit.“