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25.05.2018, 15:21 Uhr
Forschung hautnah erleben
Wissenschaftspolitiker der CDU Landtagsfraktion besuchen Oldenburg

Hochseenavigation am Schiffssimulator und eine Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse bei der Herzdruckmassage: Die Mitglieder des Arbeitskreises Wissenschaft und Kultur der CDU-Landtagsfraktion wurden bei ihrem Oldenburg-Besuch am 24. Mai 2018 auch praktisch gefordert. Am Donnerstag besuchten die Parlamentarier zunächst das Informatikinstitut Offis, ehe sie beim Klinischen Trainingszentrum der European Medical School einen Blick hinter die Kulissen warfen.

Blick hinter die Kulissen: Esther Niewerth-Baumann begrüßte den Arbeitskreis Wissenschaft und Kultur in Oldenburg (hier im Forschungslabor bei Offis). Bild: Oliver Bloch

„Beide Einrichtungen haben sich hervorragend präsentiert“, lobte die Oldenburger CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Esther Niewerth-Baumann MdL, Mitglied des Landtagsausschusses für Wissenschaft und Kultur.

Bei Offis ging es vor allem um die wirtschaftlichen Chancen der Digitalisierung. Der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Nebel stellte den Landespolitikern die Idee eines Campus für Informationstechnologie (IT-Campus) in Oldenburg vor. Er betrachtete diesen als möglichen „Leuchtturm“ für das Niedersächsische Kompetenzzentrum Digitalisierung. Die Innovationskraft von Offis hob auch der wissenschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Jörg Hillmer MdL, hervor: „Bei der Digitalisierungsoffensive des Landes ist Offis ein wichtiger Bestandteil“, sagte er mit Blick auf die 1 Milliarde Euro, welche die Landesregierung bis 2022 für die Digitalisierung zur Verfügung stellen will. Wichtig für ein Flächenland wie Niedersachsen sei zudem, dass der Wissenstransfer in den Regionen ankomme. Abschließend informierten sich die Parlamentarier am Schiffssimulator im Forschungslabor für Maritime Datensysteme über einen konkreten Anwendungsbereich.

 

Anschaulich wurde es auch im Klinischen Trainingszentrum der Medizinischen Fakultät. Dort erhalten Studierende der Humanmedizin die Möglichkeit, klinisch-praktische Fertigkeiten wie Blutentnahme oder spezielle Untersuchungen an Modellen und Simulatoren zu üben und zu vertiefen. Im Zuge eines Schauspiel-Patienten-Programms werden die angehenden Ärzte dort auch im Bereich Kommunikation geschult.

„Die European Medical School spielt für die Landesregierung bei der Ausbildung von Medizinern eine zentrale Rolle“, sagte Hillmer über das Kooperationsmodell Oldenburg-Groningen, das seit 2012 neue Wege in der Ärzteausbildung beschreitet: „Beide Oldenburger Einrichtungen haben uns heute von ihrer Leistungsfähigkeit überzeugt.“