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19.06.2018, 17:23 Uhr
„Reformationstag richtige Entscheidung“
Große Landtagsmehrheit für neuen Feiertag
Niedersachsen bekommt einen neuen Feiertag. Nach monatelanger Diskussion hat sich der Landtag in Hannover für den Reformationstag ausgesprochen und den Gesetzesentwurf der Landesregierung mit großer Mehrheit unterstützt. Somit ist 31. Oktober bereits in diesem Jahr arbeitsfrei. „Es war richtig und wichtig, den Feiertags-Rückstand zu den anderen Bundesländern aufzuholen", begrüßt die Oldenburger CDU-Abgeordnete Dr. Esther Niewerth-Baumann MdL den Abschluss des Gesetzesverfahrens. .
Rot im Kalender markiert: Der 31. Oktober ist jetzt ein gesetzlicher Feiertag in Niedersachsen. Bild: Knipseline/Pixelio.de

„Mit der Wahl des Reformationstages konnte zudem eine ‚Insellösung‘ Niedersachsens vermieden werden. Ebenso können durch einen gemeinsamen Feiertag der norddeutschen Bundesländer die zusätzlichen Kosten etwa für Berufspendler und die niedersächsische Wirtschaft möglichst niedrig gehalten werden.“

Die Landesregierung hatte bereits in ihrem ursprünglichen Gesetzesentwurf den Reformationstag (31. Oktober) vorgeschlagen. Alle norddeutschen Regierungschefs hatten sich ebenso gemeinsam für diesen ausgesprochen, da Norddeutschland überwiegend protestantisch geprägt sei. „Die Reformation revolutionierte nicht nur Kirche und Theologie. Sie beeinflusste weltweit auch Musik und Kunst, Wirtschaft und Soziales, Sprache, Recht und Politik – kaum ein Lebensbereich blieb unberührt“, begrüßt Niewerth-Baumann die Würdigung dieses Tages.