Pressemitteilungen

23.07.2018, 10:31 Uhr
„Ein wichtiger Schritt zum Gelingen der Inklusion!“
+++ Inklusionsquote steigt auf 64 Prozent im Schuljahr 2017/18 +++ Zunahme um rund drei Prozentpunkte +++
Im Schuljahr 2017/2018 ist die Inklusionsquote in Niedersachsen auf über 64 Prozent gestiegen. Dies belegen veröffentlichte Zahlen des Niedersächsischen Kultusministeriums.
Oldenburg/Hannover -

Danach besuchten im Schuljahr 2017/18 rund 28.000 von 43.000 Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in den Schuljahrgängen 1 bis 9 eine allgemeine öffentliche Schule. 15.490 Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf aus diesen Schuljahrgängen besuchten Förderschulen. 

„Die Zahlen belegen eine Zunahme der Inklusion um rund drei Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Immer mehr Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf wollen gemeinsam lernen“, erklärt die Oldenburger Landtagsabgeornete Dr. Esther Niewerth-Baumann MdL. „Wenn wir als Politik diese Entwicklung unterstützen und die Inklusion zum Erfolg führen wollen, muss weiterhin das Wohl der Kinder und die echte Wahlfreiheit der Eltern im Mittelpunkt stehen. Hier zeigt sich einmal mehr, wie fatal das Abstimmungsverhalten der Oldenburger SPD, Grünen und Linken zur Zukunft der Förderschule Am Bürgerbusch war. Die Schließung steht für das konkrete Gegenteil einer gelungenen Inklusion.“ 

Mit dem neuen Schulgesetz der Regierungskoalition hingegen sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan worden, so Niewerth-Baumann weiter. „Es freut mich zudem, dass zum neuen Schuljahr 24 weitere regionale Beratungs- und Unterstützungszentren für die inklusive Schule ihre Tätigkeit aufgenommen haben. In Oldenburg ist ein solches Zentrum bereits seit August letzten Jahres für Eltern und Schülerinnen und Schüler erreichbar“, so Niewerth-Baumann abschließend.  

Wie das Ministerium weiter berichtet, entfielen im Schuljahr 2017/2018 mehr als 62.000 individuelle Zusatzstunden für Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung. Im Zeitraum der Finanzplanung 2018-2022 investiert die Landesregierung rund 1,9 Milliarden Euro in die Umsetzung der schulischen Inklusion.