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02.08.2018, 15:41 Uhr
Land fördert deutsch-israelisches Forschungsprojekt der Uni Oldenburg
MdL Niewerth-Baumann lobt internationale Ausrichtung
Als positives Beispiel für die internationale Ausrichtung der Carl-von-Ossietzky-Universität hat die CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Esther Niewerth-Baumann MdL die Förderung eines deutsch-israelisches Forschungsprojektes unter Oldenburger Leitung gewürdigt. Das Forscherteam um den Oldenburger Politikwissenschaftler Prof. Dr. Markus Tepe überzeugte das Niedersächsische Wissenschaftsministerium und die Volkswagenstiftung und wird
über die nächsten drei Jahre mit rund 250.000 Euro gefördert.
Internationale Ausrichtung: Ein deutsch-israelisches Forschungsprojekt der Universität Oldenburg wird vom Land Niedersachsen unterstützt. Bild: Universität Oldenburg
Unter dem Titel „The causal effect of public sector identity on moral behavior: A comparative experimental study” untersuchen die Wissenschaftler gemeinsam mit Kollegen der Hebräischen Universität Jerusalem, ob sich Beschäftigte des öffentlichen Dienstes moralischer Verhalten als andere Personen. Die Forscher gehen nach Angaben der Univeristät Oldenburg davon aus, dass Beschäftigte des öffentlichen Dienstes eine berufliche Identität besitzen, die sich stark am Gemeinwohl orientiert.

„Wissenschaft kennt keine Grenzen. Mit dem Programm unterstützen wir exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Israel und Niedersachsen und stärken den internationalen Austausch in der Forschung“, sagte Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU). Seit 1977 fördert das Land den wissenschaftlichen Austausch zwischen niedersächsischen und israelischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Insgesamt werden in diesem Jahr rund zwei Millionen Euro für geistes- und sozialwissenschaftliche Projekte investiert. „Das ist gut investiertes Geld, da derartige internationale Kooperationen die Universität in vielerlei Hinsicht bereichern“, lobte Esther Niewerth-Baumann.