Pressemitteilungen

09.08.2018, 14:59 Uhr
+++ "EINE VERSORGUNGSQUOTE VON 98 % REICHT NICHT AUS!" +++
+++ Auswertung zeigt: Defizite in der niedersächsischen Mobilfunkversorgung flächendeckend +++ Auch Oldenburg betroffen +++
Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung bat die niedersächsischen Bürgerinnen und Bürger, bis zum 31. Mai 2018 Funklöcher im Mobilfunkbereich zu melden. Die Beteiligung war enorm: Mehr als 4.000 Meldungen konnten ausgewertet und geographisch zugeordnet werden.
Oldenburg/Hannover -

„Die geographische Auswertung zeigt, dass es auch in Oldenburg offensichtlich mehrere Funklöcher der marktführenden Anbieter gibt“, kommentiert die Landtagsabgeordnete Dr. Esther Niewerth-Baumann MdL die Ergebnisse. „Wir sind jedoch optimistisch, dass sich die Mobilfunkanbieter weiter für den Ausbau des Netzes engagieren. Da Optimismus jedoch nicht alles ist, brauchen wir nachprüfbare Ergebnisse. Zusagen für eine Versorgungsquote von 98 % reichen auch in Oldenburg nicht aus, gerade bei der hohen Zahl von touristischen Hotspots in der Innenstadt und in den weiter vom Zentrum entfernten Stadtteilen.“

Das Ministerium strebe daher einen mobilen „GigaPakt“ für Niedersachsen mit der Mobilfunkindustrie an. „Die niedersachsenweite Mobilfunkabdeckung ist in erster Linie Aufgabe der Anbieter. In einer Vereinbarung noch in diesem Jahr soll eine Einigung zum flächendeckenden Ausbau des Netzes erzielt werden“, so Dr. Niewerth-Baumann abschließend.